Reizblase

Obwohl die Reizblase bei weitem kein Einzelschicksal ist, sind die genauen Ursachen, aufgrund derer es zu einer Reizblase kommt, derzeit nicht vollständig geklärt. Die Symptome ähneln zunächst denen einer Blasenentzündung.

Im weiteren Sinn geht jede Blasenentzündung mit einer Reizblase einher. Im engeren Sinn wird der Begriff jedoch nur für jene Patienten verwendet, bei denen keine (körperlichen) Ursachen für die Symptomatik gefunden werden.
Eine Reizblase kann grundsätzlich auch bei Männern vorkommen. Am häufigsten davon betroffen sind jedoch vor allem Frauen, und zwar in erster Linie Frauen ab dem 40. Lebensjahr.
Patientinnen mit Reizblase sind in ihrer Lebensqualität oft erheblich beeinträchtigt.

Mit einer Reizblase muss man sich nicht abfinden!

Viele Frauen mit sensibler Blase ergeben sich heute noch in ihr Schicksal. Dabei können moderne pflanzliche Arzneimittel und entsprechendes Training viel dazu beitragen, dass die Blase zunächst wieder normaler und dann auch wieder ganz normal funktioniert.

Wie beruhigend: pflanzliche Hilfe bei Reizblasenbeschwerden

Mit Cystinol N Lösung hält Ihr Apotheker ein natürlich-pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung der Reizblase bereit, dessen Wirksamkeit auf der speziellen Kombination zweier traditionell bewährter Heilpflanzen beruht. Der Extrakt aus Echtem Goldrutenkraut beruhigt mit seinen durchspülenden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften die irritierte Blasenmuskulatur und wirkt nachhaltig reizmindernd auf die Blasenschleimhaut. Hierdurch werden der ständige Harndrang und die häufigen Toilettengänge bei nur kleinen Harnmengen reduziert und die Kapazitätsleistung der Blase trainiert. Bärentraubenblätter-Extrakt verhindert das Anheften von Bakterien an die Schleimhaut. Die Bakterien werden darüber hinaus abgetötet. Neben dieser antibakteriellen Wirkung verfügt Bärentraubenblätter-Extrakt zusätzlich auch über entzündungshemmende Eigenschaften.

Cystinol N Lösung

Cystinol N Lösung wird sinnvollerweise bei einem akuten Reizzustand der Blase eingesetzt, insbesondere wenn der Reizung eine bakterielle Blasenentzündung zugrunde liegt.

Dosierung:

Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3-mal täglich 2 Messkappen mit 5 ml Lösung, entsprechend einer Tagesdosis von 30 ml Lösung.

Die Lösung sollte mit reichlich Flüssigkeit nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Bitte beachten Sie, dass nicht nur bei der Einnahme, sondern während des ganzen Tages reichlich Flüssigkeit zugeführt wird, da Cystinol N Lösung sonst nicht richtig wirken kann.

Dauer der Anwendung:

Cystinol N Lösung soll ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens 5-mal jährlich eingenommen werden.

Und das können Sie selbst tun

1. Viel trinken

So paradox es erst mal klingt: Eine Flüssigkeitsmenge von mindestens 2 Litern pro Tag ist nicht nur für die Gesundheit des kompletten Organismus wichtig, sondern auch für die gereizte Blase. Flüssigkeit sorgt nämlich dafür, dass die Blase nicht durch einen zu stark konzentrierten Urin gereizt wird und Keime sich nicht an der Schleimhaut festsetzen können.

2. Die Blase trainieren

Hierzu ist es wichtig – siehe 1. –, genug zu trinken und anhand eines „Miktionstagebuches“ (Miktion = Harnlassen) die eigenen Miktionsgewohnheiten herauszufinden. Anschließend sollen die Zeiträume zwischen den Toilettengängen schrittweise verlängert werden, mit dem Ziel einer Erhöhung der Blasenkapazität und Senkung der Blasensensibilität.

3. Stress abbauen

Manche Menschen reagieren auf Stress mit Magenbeschwerden, andere mit Herzrasen und wieder andere mit Reizzuständen der Blase. Die Vermeidung stressender Lebensgewohnheiten und bewusste Maßnahmen zur Entspannung können viel dazu beitragen, die gereizte Blase zu beruhigen.

4. Reizende Lebensmittel vermeiden

Scharfe Getränke (hochprozentiger Alkohol), zu viel Kaffee, aber auch scharf gewürzte Speisen können die Blase zusätzlich reizen und sollten zumindest eine Zeitlang weitestgehend vermieden werden.

5. Bei Bedarf: Beckenbodentraining

Da bei vielen Frauen mit Reizblase gleichzeitig eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur vorliegt – in der Regel bedingt durch die Absenkung der Gebärmutter infolge einer oder mehrerer Geburten oder durch hormonelle Veränderungen z. B. im Rahmen der Wechseljahre –, kann ein sogenanntes Beckenbodentraining sinnvoll sein.

 
Pflichtangaben
Cystinol akut® Dragees

Wirkstoff: Bärentraubenblätter-Trockenextrakt.
Anwendungsgebiete: Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege.
Hinweis: Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten.

Gebrauchsinformation
Cystinol long® Kapseln

Wirkstoff: Trockenextrakt aus Echtem Goldrutenkraut.
Anwendungsgebiete:
Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengrieß. Zur vorbeugenden Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß.

Gebrauchsinformation
Cystinol® N Lösung

Anwendungsgebiete: Unterstützend zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Wärmebehandlung bei entzündlichen (auch bakteriell bedingten) Erkrankungen der ableitenden Harnwege wie: Entzündungen des Harnleiters (Ureteritis); Blasenentzündung (Cystitis), Reizblase; Entzündungen der Harnröhre (Urethritis). Bei Blut im Urin, bei Fieber oder Anhalten der Beschwerden über 7 Tage ist ein Arzt aufzusuchen.
Warnhinweise:
Enthält 24 Vol.-% Alkohol sowie Maltitol; Gebrauchsinformation beachten!

Gebrauchsinformation

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Fachinformationen
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