Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang und krampfartige Schmerzen im Unterleib – diese Symptome deuten unverkennbar auf eine Blasenentzündung (Cystitis) hin.
Jede zweite Frau ist im Laufe ihres Lebens von einem akuten Harnwegsinfekt betroffen, vermeintlich primär im Sommer. Denn die Entstehung einer Blasenentzündung wird meist mit einer Verkühlung am Strand oder im Schwimmbad in Verbindung gebracht. Doch akute Harnwegsinfekte sind nicht nur ein Sommerproblem.
Auslöser ist immer eine Infektion mit Bakterien, die normalerweise im Darm zu finden sind, z. B. E. coli Bakterien. Es gibt zahlreiche Faktoren, die einen Infekt begünstigen und die unabhängig von der Jahreszeit auftreten.
Für die Behandlung eines akuten unkomplizierten Harnwegsinfektes bietet die Selbstmedikation effektive pflanzliche Hilfe. Als pflanzlich wirksames Arzneimittel zur Behandlung der akuten Blasenentzündung haben sich Cystinol akut Dragees mit einem Extrakt aus Bärentraubenblättern bewährt.
Der Trockenextrakt aus Bärentraubenblättern sorgt durch sein antibakterielles Wirkprofil dafür, dass sich die Bakterien nicht in der Schleimhaut festsetzen und vermehren können und sich selbst zerstören. Ausschlaggebend für die antibakterielle Wirkung ist der enthaltene Wirkstoff Arbutin, ein wesentlicher Bestandteil des Bärentraubenblätterextraktes.
Aufgrund seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung vermag Cystinol akut die Beschwerden schnell zu lindern, die Heilung der entzündeten Schleimhaut zu fördern und die für den Harnwegsinfekt ursächlichen Bakterien effizient abzutöten. Bei unkomplizierten Harnwegsinfekten wird eine Antibiotikatherapie so meist überflüssig.
Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahre nehmen 3-mal täglich 2 überzogene Tabletten ein. Die überzogenen Tabletten sind mit reichlich Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, nach den Mahlzeiten einzunehmen.
Cystinol akut Dragees sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens 5-mal im Jahr eingenommen werden.
Viele Frauen trinken zu wenig, weil sie einfach nur selten Durst verspüren. Eine genügende Flüssigkeitszufuhr ist aber wichtig! Mindestens 2,5 Liter am Tag sollten es sein: Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sind die richtige Wahl.
Je länger der Urin in der Blase steht, desto besser können sich Bakterien vermehren. Gerade Frauen neigen dazu, den Gang zur Toilette hinauszuschieben. Deshalb die Blase regelmäßig und vollständig entleeren. Übrigens: Vorgebeugtes Sitzen auf der Toilette verhindert die vollständige Blasenentleerung und bietet dadurch den Bakterien eine gute Basis, sich zu vermehren.
Die Schleimhaut des weiblichen Schambereiches ist sehr empfindlich. Verzichten Sie daher auf Intimpflege mit Intimsprays. Auch Scheidenspülungen trocknen die Schleimhaut aus und machen sie anfälliger für Bakterien. Zur Reinigung eignet
sich am besten reichlich warmes Wasser mit etwas pH-neutraler Seife oder Waschlotion.
Der Selbstmedikation sind Grenzen gesetzt: Sollten sich die Beschwerden nach fünf Tagen nicht bessern, Blut im Urin oder Fieber auftreten oder Sie Rücken- und Flankenschmerzen verspüren, ist ein Arztbesuch notwendig. Diese Beschwerden können auf ernsthafte Komplikationen wie eine Nierenbeckenentzündung hindeuten.
Und grundsätzlich sollten schwangere Frauen – auch bei leichten Beschwerden – ihren Arzt zur Rate ziehen.
| Cystinol akut® Dragees | Wirkstoff: Bärentraubenblätter-Trockenextrakt. | Gebrauchsinformation |
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| Cystinol long® Kapseln | Wirkstoff: Trockenextrakt aus Echtem Goldrutenkraut. | Gebrauchsinformation |
| Cystinol® N Lösung | Anwendungsgebiete: Unterstützend zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Wärmebehandlung bei entzündlichen (auch bakteriell bedingten) Erkrankungen der ableitenden Harnwege wie: Entzündungen des Harnleiters (Ureteritis); Blasenentzündung (Cystitis), Reizblase; Entzündungen der Harnröhre (Urethritis). Bei Blut im Urin, bei Fieber oder Anhalten der Beschwerden über 7 Tage ist ein Arzt aufzusuchen. | Gebrauchsinformation |
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. |